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ENTRIA - Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analysen und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen

Leitung:Univ.-Prof. Dr. Klaus-Jürgen Röhlig (TUC)
Laufzeit:5 Jahre
Förderung durch:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Link:www.entria.de
Bild ENTRIA - Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analysen und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen

 

Die Energiegewinnung aus kerntechnischen Anlagen war über einen langen Zeitraum ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung. Am Ende des Nutzungszeitraums von Kernkraftwerken bleiben radioaktive Abfallstoffe zurück, die sicher eingelagert werden müssen. Die Forschungsplattform ENTRIA befasst sich mit Optionen zum Umgang mit hochradioaktiven, wärmeentwickelnden Reststoffen.

Ziel ist eine vergleichende Betrachtung der drei Handlungsoptionen „Tiefengeologischen Einlagerung mit und ohne Option der Rückholung“ mit dem Konzept einer Oberflächennahen Langzeitzwischenlagerung. Das IW bearbeitet im Rahmen von ENTRIA in den Arbeitspaketen 6.5 und 6.6 die Themen „Wechselwirkungen zwischen Endlager, Lagerungssystem und Reststoffen“ sowie „ Interventionstechniken zur sicheren Rückholbarkeit“, die dem Teilprojekt „Einlagerung in tiefe geologische Formationen mit Vorkehrungen zur Überwachung und Rückholbarkeit“ zugeordnet sind.

Im ersten AP werden überwiegend die werkstoffkundlichen Aspekte der Einlagerungsvarianten (Behälter, Wirtsgestein, etc.) und die hieraus resultierenden Auswirkungen auf Lager und Reststoffe betrachtet. Aufbauend hierauf wird untersucht, wie die Entwicklung des Behälterumfelds mittels Monitorings überwacht werden kann. Der Fokus des zweiten APs liegt darauf, aufzuzeigen welche Handhabungsverfahren im Falle einer Rückholung der Behälter geeignet sind und welche Vorleistungen hierfür bereits bei der Einlagerung zu treffen sind.

Ansprechpartner Leibniz Universität Hannover

Prof. Dr.-Ing. Hans Jürgen Maier
Fakultät für Maschinenbau, Institut für Werkstoffkunde
maieriw.uni-hannover.de

 

Konsortium

Partner der Leibniz Universität Hannover

Institut für Werkstoffkunde (IW)
Institut für Radioökologie und Strahlenschutz (IRS)

 

Weitere Partner

Technische Universität Braunschweig (TUBS)
Technische Universität Clausthal (TUC)
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Freie Universität Berlin (FU Berlin)
risicare GmbH Zürich

Publikationen

Niedersächsische Technische Hochschule (NTH); Karlsruher Institut für Technologie (KIT); Freie Universität Berlin (FUB); Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) & risicare GmbH (2012): Vorhabenbeschreibung zur Bildung einer Forschungsplattform | datei |

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