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Stabilität bei dezentraler Energieversorgung

Leitung:Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann

 

Die Mittel- und Niederspannungsnetze werden durch den ständig wachsenden Anteil an dezentraler Erzeugung vor neue Herausforderungen gestellt. Die volatile Einspeisung führt zu Spannungsschwankungen und  ungewöhnlichen Netzzuständen, wie der Rückspeisung in das überlagerte Netz.  Ob solche Netzzustände zulässig sind kann durch Untersuchungen zur stationären Stabilität ermittelt werden.

Auch das dynamische Verhalten des Energiesystems ändert sich durch die neuen Betriebsmittel. Hier kann mit Untersuchungen der dynamischen Stabilität simuliert werden, ob das System während verschiedener Ausgleichvorgänge wieder in einen stationären Zustand zurückfindet und welche Parameter eingehalten werden müssen um ein stabiles Verhalten zu garantieren. Zu diesen Parametern kann z.B. die maximale Umrichterdichte oder auch eine minimal vorzuhaltende Kurzschlussleistung gehören.

Um die Stabilität in umrichterdominierten Netzen zu untersuchen ist es wichtig eine Modellierung der einzelnen Betriebsmittel durchzuführen, die im betrachteten Zeitraum genügend Aussagekraft hat. Des Weiteren müssen die Verfahren zur Stabilitätsuntersuchung so angepasst werde, dass sie auf ohmsch-induktive Netze anwendbar sind.

Eine dritte Form der Stabiltätsuntersuchung ist die zur Frequenzstabiltät, welche für gewöhnlich nur im Verbundnetz und in Inselnetzen Betrachtung findet. Mit der zunehmenden Substitution von Großkraftwerken durch kleine Erzeugungseinheiten muss aber auch untersucht werden, auf welches Art und Weise und in welchem Umfang, sich diese an der Frequenzhaltung beteilgen können und welches Einfluss dies auf die Verteilnetze hätte.

 

Ansprechpartner Leibniz Universität Hannover

Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann
Fakultät für Elektrotechnik und Informatik, Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik
hofmannifes.uni-hannover.de

 

 

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