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ENTRIA - Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analysen und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen

ENTRIA - Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analysen und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen

Leitung:  Univ.-Prof. Dr. Klaus-Jürgen Röhlig (TUC)
Jahr:  2013
Förderung:  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit:  5 Jahre
Weitere Informationen www.entria.de

 

Die Energiegewinnung aus kerntechnischen Anlagen war über einen langen Zeitraum ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung. Am Ende des Nutzungszeitraums von Kernkraftwerken bleiben radioaktive Abfallstoffe zurück, die sicher eingelagert werden müssen. Die Forschungsplattform ENTRIA befasst sich mit Optionen zum Umgang mit hochradioaktiven, wärmeentwickelnden Reststoffen.

Ziel ist eine vergleichende Betrachtung der drei Handlungsoptionen „Tiefengeologischen Einlagerung mit und ohne Option der Rückholung“ mit dem Konzept einer Oberflächennahen Langzeitzwischenlagerung. Das IW bearbeitet im Rahmen von ENTRIA in den Arbeitspaketen 6.5 und 6.6 die Themen „Wechselwirkungen zwischen Endlager, Lagerungssystem und Reststoffen“ sowie „ Interventionstechniken zur sicheren Rückholbarkeit“, die dem Teilprojekt „Einlagerung in tiefe geologische Formationen mit Vorkehrungen zur Überwachung und Rückholbarkeit“ zugeordnet sind.

Im ersten AP werden überwiegend die werkstoffkundlichen Aspekte der Einlagerungsvarianten (Behälter, Wirtsgestein, etc.) und die hieraus resultierenden Auswirkungen auf Lager und Reststoffe betrachtet. Aufbauend hierauf wird untersucht, wie die Entwicklung des Behälterumfelds mittels Monitorings überwacht werden kann. Der Fokus des zweiten APs liegt darauf, aufzuzeigen welche Handhabungsverfahren im Falle einer Rückholung der Behälter geeignet sind und welche Vorleistungen hierfür bereits bei der Einlagerung zu treffen sind.

Ansprechpartner Leibniz Universität Hannover

 

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