ForschungProjekte
26+ - Optionen zur Realisierung von Si-Solarzellen mit Effizienzen über 26%

26+ - Optionen zur Realisierung von Si-Solarzellen mit Effizienzen über 26%

Leitung:  Prof. Dr. Robby Peibst
Jahr:  2014
Förderung:  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Laufzeit:  3 Jahre
Ist abgeschlossen:  ja
Weitere Informationen www.enargus.de

 

Der Wirkungsgrad von Solarzellen wird, angesichts des immer größer werdenden Anteils der BOS (balance of system)-Kosten an einem PV-System, zum entscheidenden Faktor für eine weitere Reduktion der PV-Stromgestehungskosten. Im außereuropäischen Ausland wird aktuell stark an Höchsteffizienzkonzepten gearbeitet – sowohl von Zellherstellern, als auch von Universitäten und Forschungsinstituten. Langfristig könnte das begrenzte Wirkungsgradpotential (~22.5%) der p-Typ PERC-Technologie einen Nachteil im Wettbewerb mit außereuropäischen Firmen darstellen. Wünschenswert ist daher die Vorausentwicklung von Alternativen für die Zeit nach der Ausoptimierung der p-Typ PERC-Technologie. In dem „26+“-Projekt sollen „Leuchtturmeffizienzen“ von über 26% erreicht werden. Ein Wirkungsgrad von 26% galt vor wenigen Jahren noch als nahezu unerreichbar. Heute jedoch ist durch die jüngsten Fortschritte bei der Entwicklung von „Ladungsträger-selektiven Kontakten“ das Erreichen dieses Ziels realistisch geworden. Gerade auf dem Gebiet der „Ladungsträger- selektiven Kontakte“ sind das ISFH/MBE und das F-ISE derzeit führend. Aktuell wäre dies ein neuer Wirkungsgradrekord für Si-Solarzellen mit nur einem pn-Übergang. Während der Projektlaufzeit sollen „Schlüsselschritte“ in der Prozesssequenz mit industrierelevanten Verfahren realisiert werden, so dass die deutsche PV-Industrie zeitnah von dem in „26+“ generierten Wissen profitieren kann.

 

Ansprechpartner Leibniz Universität Hannover

 

Konsortium

Partner der Leibniz Universität Hannover

 

Weitere Partner