Forschung
Projekte

Forschungsprojekte

Dynamik der Energiewandlung

  • Forschungsbau DEW - Dynamik der Energiewandlung
    Im Forschungsbau „Dynamik der Energiewandlung“ werden die Grundlagen für die Kraftwerks- und Komponententechnik der nächsten Jahre erforscht. Strom aus Wind und Sonne fließt in schwankenden Mengen in die Netze. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müssen Speichertechnologien und schnelle Stromerzeuger entwickelt werden. Zum Ausgleich der Schwankungen sind thermische Kraftwerke mittelfristig unverzichtbar.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Seume
    Jahr: 2014
    Förderung: Bund, Land Niedersachsen
  • VIPlets - Nachweis des aerodynamischen Potenzials von durch Schleifen und Laserabtrag hergestellten Riblets in einem hochbelasteten Axialverdichter
    Zur Steigerung der Leistungsdichte und des Wirkungsgrades in Gasturbinen und insbesondere in Flugtriebwerken bleibt es ein Hauptziel, die aerodynamischen Verluste zu minimieren. Ein innovativer Ansatz hierzu ist die Mikrostrukturierung der überströmten Oberflächen der Beschaufelung mit den aus der Bionik bekannten Riblets. Diese kleinen Längsrippen (engl.: Riblets) können Strömungsverluste in der viskosen Unterschicht der turbulenten Grenzschicht mindern.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Seume
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • ENTRIA - Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analysen und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen
    Die Energiegewinnung aus kerntechnischen Anlagen war über einen langen Zeitraum ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung. Am Ende des Nutzungszeitraums von Kernkraftwerken bleiben radioaktive Abfallstoffe zurück, die sicher eingelagert werden müssen. Die Forschungsplattform ENTRIA befasst sich mit Optionen zum Umgang mit hochradioaktiven, wärmeentwickelnden Reststoffen. Ziel ist eine vergleichende Betrachtung der drei Handlungsoptionen „Tiefengeologischen Einlagerung mit und ohne Option der Rückholung“ mit dem Konzept einer Oberflächennahen Langzeitzwischenlagerung.
    Leitung: Univ.-Prof. Dr. Klaus-Jürgen Röhlig (TUC)
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Laufzeit: 5 Jahre
  • COOREFLEX-turbo
    Ziel des Verbundforschungsvorhabens COOREFLEX-turbo ist die Weiterentwicklung innovativer Turbomaschinen um den wachsenden Ansprüchen an die Flexibilität moderner Kraftwerke zu genügen.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Seume
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 4 Jahre
  • Adaptive Ansteuerverfahren für IGBTs mit digitalisierten Treiberstufen
    Im DFG-Projekt „Adaptive Ansteuerverfahren für IGBTs mit digitalisierten Treiberstufen“ werden innovative Methoden untersucht, um das Schaltverhalten von spannungsgesteuerten Halbleiterbauelementen zu optimieren. Stand der Technik ist, dass die Eingangskapazitäten dieser Bauelemente über eine Spannungsquelle und Gate-Vorwiderstände ge- und entladen werden. Die Wahl dieser Vorwiderstände stellt immer einen Kompromiss zwischen verschiedenen Zielen (Verluste, Gradienten) und Randbedingungen (Zwischenkreisspannung, zu schaltender Strom) dar und ist somit in den meisten Fällen kein Optimum.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2010
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Anwendung von SB-ZePoC in einphasigen Umrichtern
    In den letzten beiden Jahren wurde im Rahmen eines DFG-Projekts in Zusammenarbeit mit dem Institut für Theoretische Elektrotechnik an der Leibniz Universität Hannover ein Pulsmodulationsverfahren zur Anwendung in der Leistungselektronik untersucht.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2010
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Laufzeit: 2 Jahre
  • SFB 871 - Regeneration komplexer Investitionsgüter
    Der SFB 871 „Regeneration komplexer Investitionsgüter“ strebt an, wissenschaftliche Grundlagen für die Instandsetzung komplexer Investitionsgüter mit dem Ziel zu erarbeiten, möglichst viele Komponenten des betreffenden Gesamtsystems so zu erhalten oder aufzuarbeiten, dass die funktionalen Eigenschaften des Investitionsguts wiederhergestellt und wo möglich sogar verbessert werden.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Seume
    Jahr: 2010
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Laufzeit: 12 Jahre
  • AG Turbo 2020
    Ein Lösungsverfahren für die zeitlinearisierten Navier-Stokes-Gleichungen auf unstrukturierten Netzen wird vom DLR entwickelt und in enger Kooperation mit den Industriepartnern Siemens Energy und MTU Aero Engines validiert.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Seume
    Jahr: 2010
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 5 Jahre

Solarenergie

  • MET - Modellieren der Energiesystem-Transformation
    Eine technische und ökonomische Systemsimulation unter besonderer Berücksichtigung der Solarenergie.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Rolf Brendel
    Jahr: 2017
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
    Laufzeit: 4 Jahre
  • PV-Enerate
    Ziel des Projekts ist es, die Markteinführungszeit für aufkommende Photovoltaik-Technologien zu beschleunigen, die das Potenzial haben, die Photovoltaik-Energie deutlich zu optimieren.
    Leitung: Dr. Stefan Winter, PTB
    Jahr: 2017
    Förderung: Europäische Union (EU)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • 26+ - Optionen zur Realisierung von Si-Solarzellen mit Effizienzen über 26%
    Der Wirkungsgrad von Solarzellen wird, angesichts des immer größer werdenden Anteils der BOS (balance of system)-Kosten an einem PV-System, zum entscheidenden Faktor für eine weitere Reduktion der PV-Stromgestehungskosten. Im außereuropäischen Ausland wird aktuell stark an Höchsteffizienzkonzepten gearbeitet – sowohl von Zellherstellern, als auch von Universitäten und Forschungsinstituten. Langfristig könnte das begrenzte Wirkungsgradpotential (~22.5%) der p-Typ PERC-Technologie einen Nachteil im Wettbewerb mit außereuropäischen Firmen darstellen. Wünschenswert ist daher die Vorausentwicklung von Alternativen für die Zeit nach der Ausoptimierung der p-Typ PERC-Technologie.
    Leitung: Prof. Dr. Robby Peibst
    Jahr: 2014
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • POLO - Elegante Kombination von lokalen Dotiertechniken und Si-Abscheidemethoden zur kostengünstigen Herstellung von poly/monokristallinen Si-Übergängen
    Die aktuellen Wirkungsgradsteigerungen bei industrietypischen Solarzellen wurden vor allem durch die Reduktion der Rekombinationsverluste erreicht. Die weitere Entwicklung wird jedoch zunehmend durch die Rekombination an den Metallkontakten limitiert, da diese bei Homojunction-Si-Zellen mit pn-Übergängen im kristallinen Si nur schwer minimiert werden kann. Ein vielversprechender Ansatz ist die Verlegung der hochdotierten Gebiete aus dem kristallinen (c-) Siliziumsubstrat in darauf abgeschiedenes polykristallines (poly-) Silizium.
    Leitung: Prof. Dr. Robby Peibst
    Jahr: 2014
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • CHIP - Kosteneffiziente Ionen-Implantation in der Photovoltaik
    Im Rahmen des Verbundprojekts CHIP soll die Technologie der Ionen-Implantation und deren Anwendbarkeit für die Herstellung von kristallinen Siliziumsolarzellen untersucht werden. Hierzu werden zusammen mit dem Projektpartner ISFH hocheffiziente PERT-Solarzellen (Passivated Emitter and Rear Totally Doped) auf monokristallinen n-Typ Wafern hergestellt, bei denen mittels Ionen-Implantation die Vorderseite lokal selektiv p-hochdotiert und die Rückseite selektiv n-hochdotiert ist.
    Leitung: Prof. Dr. sc. nat. H. Jörg Osten
    Jahr: 2012
    Förderung: Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Simpli-High - Vereinfachte Prozesse zur lokalen Dotierung hocheffizienter Solarzellen
    Der Wirkungsgrad von industriell gefertigten Siliziumsolarzellen konnte in den letzten Jahren durch kontinuierliche inkrementelle Verbesserungen weiter gesteigert werden. Eine signifikante Erhöhung des Wirkungsgrads ist jedoch nur mit revolutionären Solarzellenkonzepten möglich. Für die industrielle Umsetzung solcher Konzepte ist es unabdingbar, dass kostengünstige Herstellungsweisen zur Verfügung stehen.
    Leitung: Prof. Dr. sc. nat. H. Jörg Osten
    Jahr: 2012
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • MIKRO - Mikrorisse: Charakterisierung von Ursachen und Folgen für die Langzeitstabilität von PV-Modulen
    Mit dem Projekt „Mikrorisse - Ursachen und Folgen für die Langzeitstabilität von PV-Modulen“ werden Mikrorisse in PV- Modulen analysiert, die eine Degradation der Leistungsfähigkeit verursachen können, um Vorhersagen für Leistungsverluste zu ermöglichen. Am Institut für Statik und Dynamik (ISD) werden numerische Modelle zur Simulation von Mikrorissentstehung und -fortpflanzung in polykristallinen Silizium-Materialien entwickelt.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Raimund Rolfes
    Jahr: 2012
    Förderung: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Solarzellen-Produktionsprozesse
    In der Photovoltaikforschung gehören grundlegende Materialuntersuchungen ebenso zu den Aufgaben, wie die Entwicklung von Prozessen und Anlagen für die Solarzellenherstellung. Das Hauptinteresse gilt der Entwicklung neuer Siliciumsolarzellen mit der zugehörigen Modultechnologie für Wirkungsgrade oberhalb von 20%. Übergeordnetes Ziel ist eine Reduktion der Kosten von Solarmodulen
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Rolf Brendel
    Jahr: 2010

Elektrisches Versorgungsnetz

  • ENSURE - Neue Energienetzstrukturen für die Energiewende
    Das Kopernikus-Projekt ENSURE verfolgt mit einem ganzheitlichen systemischen Ansatz das Ziel, neue Energienetzstrukturen für die Energiewende zu erforschen und bereitzustellen. Die bis zum Jahr 2050 angestrebten energiepolitischen Bestrebungen und Klimaschutzziele der Bundesregierung („50‑80‑80“) machen den Transformationsprozess der derzeitigen Energielandschaft unumgänglich.
    Leitung: Professor Dr.-Ing. Holger Hanselka
    Jahr: 2016
    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • AMSES - Aggregierte Modelle für die Simulation von dynamischen Vorgängen in elektromechanischen Energiesystemen
    Mit der Reduzierung der Anzahl thermischer Kraftwerke verringert sich auch der stabilisierende Einfluss rotierender Massen im Stromnetz. Das Projekt strebt an, wissenschaftliche Grundlagen zum Verständnis von Effekten und Wechselwirkungen zu schaffen, die aus der Interaktion einzelner Komponenten in einem komplexen Energiesystem entstehen können. Mit AMSES werden Erkenntnisse und Grundlagen für einen neuen Forschungsschwerpunkt geschaffen. Beteiligt sind fünf Institute, überwiegend aus der Elektrotechnik.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann
    Jahr: 2015
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Kultur und Wissenschaft (NMWK)
    Laufzeit: 3 Jahre, 3 Monate
  • NEDS - Nachhaltige Energieversorgung Niedersachsen
    Das innerhalb des Förderprogramms „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ aus dem „Niedersächsischen Vorab“ geförderte Forschungsvorhaben „NEDS – Nachhaltige Energieversorgung Niedersachsen“ hat zum Ziel, Entwicklungspfade hin zu einer zukünftigen nachhaltigen Energieversorgung Niedersachsens zu entwickeln und diese anhand von aussagekräftigen Nachhaltigkeitskriterien zu bewerten. Das Vorhaben beleuchtet dabei vor allem die Versorgung mit elektrischer Energie, berücksichtigt jedoch auch Rahmenbedingungen die durch den Wärmebedarf entstehen.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann
    Jahr: 2015
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Kultur und Wissenschaft (NMWK)/ Niedersächsisches Vorab: VolkswagenStiftung
    Laufzeit: 3 Jahre
  • EE100 - Naturverträgliche Energieversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien 2050
    Die Bundesregierung verfolgt im Zuge der Energiewende das Ziel einer Umstellung des Energieversorgungssystems auf die Nutzung erneuerbarer Energien. Gleichfalls sind weitreichende Ziele in den Bereichen Naturschutz und Landschaftspflege umzusetzen. Insofern gilt es, den Umbau des Energieversorgungssystems so auszugestalten, dass Konflikte mit den Schutz- und Entwicklungszielen des Naturschutzes minimiert bzw. vermieden werden.
    Leitung: Prof. Dr. Christina von Haaren
    Jahr: 2015
    Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Bundesamt für Naturschutz (BfN)
    Laufzeit: 1 Jahr, 6 Monate
  • ACCESS2Grid - Systemarchitektur DC- und AC-Backbone
    Im Netzentwicklungsplan übernehmen die Übertragungsnetze auf Basis von Gleich- und Wechselstrom eine zentrale Rolle: Sie sind das Rückgrat der Energieübertragung. Das Gleichstrom(DC)- und Wechselstrom(AC)-Backbone bedarf bei der Planung des besonderen Augenmerks, da hier größere Technologiesprünge zu erwarten sind als auf Erzeugungs- und Verteilnetzebene. Das Vorhaben rückt entsprechend die Systemarchitektur des DC- und AC-Backbone ins Zentrum vergleichender Forschung zur Einbindung von erneuerbaren Energiequellen wie Offshore-Windparks und Technologiebausteinen wie Hochleistungsstromrichter in das bestehende Verbundnetz.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre, 5 Monate
  • ÖRE- Netz - Konzepte und Inhalte der ökologischen Risikoeinschätzung für den naturschutzverträglichen Ausbau der Energie-Netzinfrastruktur auf Generalplan- und Bundesebene (Hoch- und Höchstspannungsebene)
    Im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und im Netzausbau-Beschleunigungsgesetz (NABEG) sind der Bundesebene Prüf- und Verfahrensschritte für den Ausbau des Übertragungsnetzes zugewiesen worden. Für das Umweltressort ist es dabei von besonderem Interesse, den zukünftigen Netzausbau in Deutschland und Europa naturschutz- und landschaftsverträglich zu steuern. Das Vorhaben soll hierfür methodische und inhaltliche Grundlagen liefern.
    Leitung: Dr. Frank Scholles
    Jahr: 2012
    Förderung: Bundesamt für Naturschutz (BfN); im Auftrag und aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
    Laufzeit: 2 Jahre, 6 Monate
  • Smart Nord – Intelligente Netze Norddeutschland
    Der niedersächsische Forschungsverbund „Smart Nord“ hat seine Ziele erreicht. In dem durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit einem Betrag von circa 4,1 Millionen Euro geförderten Forschungsverbundes, haben in den vergangenen drei Jahren etwa 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Oldenburg, Braunschweig, Hannover und Clausthal sowie des OFFIS-Institut für Informatik, des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen und des EWE-Forschungszentrums für Energietechnologie in sechs Teilprojekten (TP) gearbeitet.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann
    Jahr: 2012
    Förderung: Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Dezentrale Lastbalancierung durch Strompreissteuerung in privaten Haushalten
    Am Institut für Wirtschaftsinformatik wird, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (EEnergy, Smart Watts) und in enger Kooperation mit der PSI Energy Markets Hannover, an der Beeinflussung der Stromnachfrage durch variable Strompreise geforscht. Ein mit zeitlichem Vorlauf (6 – 24 Stunden) angekündigter, ggf. auch ortsabhängiger Strompreis soll helfen, dezentral ein volatiles Stromangebot aus erneuerbaren Energien durch eine beeinflusste Stromnachfrage in privaten Haushalten auszugleichen. Als steuerbare Geräte kommen z.B. Elektroautos, Wärmespeicheröfen, elektrisch beheizte, große Warmwassertanks oder auch Kühlschränke und Gefriertruhen in Frage.
    Leitung: Prof. Dr. Michael H. Breitner und Jun.-Prof. Hans-Jörg von Mettenheim
    Jahr: 2011
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI)
  • Switched-Capacitor-DC/DC-Wandler für Anwendungen kleiner Leistung
    Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 516 „Konstruktion und Fertigung aktiver Mikrosysteme“ wurden mehrere Konzepte für eine energieeffiziente Stromversorgung von Mikrolinearmotoren untersucht. Neben einem hohen Wirkungsgrad soll die Stromversorgung auch kompakt ausgeführt sein.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2010
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Laufzeit: 6 bis 12 Jahre
  • Zweistufiger, phasenversetzter DC/DC-Wandler für die Anbindung einer 5 kW el. SOFC an einen 750 V DC-Zwischenkreis
    Aufgrund ihrer hohen Betriebstemperaturen von 650°C bis 1000°C ist die oxidkeramische Brenn-stoffzelle (SOFC) besonders für den Einsatz in Kraft-Wärme-gekoppelten Systemen geeignet. Gegenstand dieses Projektes ist eine SOFC mit 6 kW thermischer und 5 kW elektrischer Leistung, welche als Klein-KWK-Anlage in Mehrfamilienhäusern oder Kleinbetrieben eingesetzt werden soll. Die elektrische Leistung wird dabei dreiphasig ins öffentliche Netz eingespeist.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2010
    Förderung: Land Niedersachsen (Landesinitiative Brennstoffzelle)
  • Hocheffiziente Umrichter mit Siliziumkarbid-Halbleitern
    In diesem von der ECPE geförderten Projekt sollen die technischen sowie wirtschaftlichen Vorteile von Siliziumkarbidhalbleitern in Wechselrichtern mit Hilfe des entwickelten Auslegungstools HeCSiC nachgewiesen werden. In die Software HeCSiC werden zunächst Daten der Halbleiter eingegeben, mit der eine Berechnung der Durchlass- und Schaltverluste ermöglicht wird. Anschließend wird ein durch freie Konvektion gekühlter Kühlkörper ausgelegt, der die Verluste der Halbleiter abführen kann.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2010
    Förderung: European Center for Power Electronics (ECPE)
  • Einfluss von nichtlinearen Umrichtereffekten auf geberlose Regelverfahren von permanentmagneterregten Synchron-maschinen auf Basis der Hochfrequenz-Injektion
    Auf dem Gebiet der sensorlosen Regelung von permanentmagneterregten Synchronmaschinen (PMSM) bis Drehzahl Null hat sich die Hochfre-quenzinjektion (HF-Injektion) als eines der viel-versprechendsten Verfahren herausgestellt. Das Verfahren basiert auf der Detektion der differen-tiellen Induktivitätsdifferenz in Längs- (d-Achse) und Querrichtung (q-Achse) des Rotors.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2010
  • Virtuelles Stromversorgungssystem - Komplettsimulation zukünftiger Stromversorgungssysteme
    Um gegenwärtige und zukünftige Belastungsszenarien im deutschen und europäischen Stromnetz nachbilden zu können, wird, basierend auf einem europäischen Regionenmodell, ein Werkzeug entwickelt, dass den Strommarkt im ENTSO-E-Netz nachbilden kann. In diesem Markmodell werden verschiedene Effekte, die in einem internationalen Strommarkt mit verschiedenen Erzeugern und Verbrauchern auftreten, nachgebildet und ausgewertet.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann
    Jahr: 2010
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 2 Jahre, 3 Monate
  • Stabilität bei dezentraler Energieversorgung
    Die Mittel- und Niederspannungsnetze werden durch den ständig wachsenden Anteil an dezentraler Erzeugung vor neue Herausforderungen gestellt. In diesem Forschungsschwerpunkt wird untersucht, welchen Einfluss diese Entwicklung auf die Stabilität der Verteilnetze hat. Betrachtet werden dabei sowohl die stationäre und dynamische Stabilität als auch die Rückwirkungen im Rahmen der Frequenzstabilität.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann
    Jahr: 2010
  • Mittelspannungsumrichter als Netzstromrichter
    In den letzten Jahren haben dezentrale Energiequellen wie Windenergieanlagen, PV-Anlagen oder Biogasanlagen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Durch die stetig wachsende Leistung solcher Erzeuger ist es nicht wirtschaftlich, deren Energie, so wie es bei Anlagen kleinerer Leistung üblich ist, in das Niederspannungsnetz einzuspeisen.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2010

Nachhaltige Mobilität

  • SE2A - Exzellenzcluster EXC 2163: Nachhaltige und energieeffiziente Luftfahrtsysteme
    Leitung: Prof. Jens Friedrichs (TU Braunschweig)
    Jahr: 2019
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 7 Jahre
  • Speed4E - Hyper-Hochdrehzahl für den elektrifizierten automobilen Antriebsstrang zur Erzielung maximaler Reichweiten. Teilvorhaben: Elektrische Antriebskomponenten und schaltbarer Antriebsstrang
    Das Gesamtziel des Vorhabens Speed4E ist die Entwicklung und Integration eines Doppel-E-Hochdrehzahlantriebsstrangs. Es gilt den Drehzahlbereich oberhalb der im Vorgängerprojekt Speed2E bereits erprobten 30.000U/in zu untersuchen, um ein Optimum hinsichtlich Effizienz und maximaler Reichweite zu identifizieren. Grundlegend werden hierbei konstruktive, wirkungsgradtechnische und akustische Fragestellungen untersucht.
    Leitung: Marco Mileti (TU München)
    Jahr: 2018
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre, 3 Monate
  • Mobilise
    Die Mobilität der Zukunft zu planen und zu gestalten sowie wissenschaftlich und interdisziplinär zu begleiten, ist das Ziel der Forschungslinie Mobilise. Im Rahmen zahlreicher Projekte aus den Themenfeldern Digitalisierung, Energiewende sowie Produktion und Leichtbau entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Lösungsansätze für aktuelle gesellschaftliche, ökologische, technologische und wirtschaftliche Herausforderungen.
    Jahr: 2017
    Förderung: Ministerium für Wissenschaft und Kultur - Niedersachsen
    Laufzeit: 5 Jahre
  • USEful - Untersuchungs-, Simulations- und Evaluations-Tool für Urbane Logistik
    USEfUL steht für die Entwicklung eines systemübergreifenden Untersuchungs-, Simulations- und Evaluations-Tool für Urbane Logistik zur Bewertung von Lösungsansätzen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Urbane Logistik von Gütern, Personen und Dienstleistungen für eine lebenswerte Stadt als Entscheidungshilfe für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
    Leitung: Prof. Dr. Michael H. Breitner
    Jahr: 2017
    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • FuSy - Funktionale Sicherheit von permanentmagneterregten Synchronmaschinen in Elektrofahrzeugen
    Bei Antriebsystemen mit permanentmagneterregten Synchronmaschinen kann es in Folge von Fehlerfällen in der Maschine oder im Antriebsumrichter zu kritischen Zuständen im Antriebssystem kommen. So kann es z. B. im Feldschwächbereich zu Überspannungen an den Motorklemmen kommen. Außerdem können hohe Brems- oder Pendelmomente auftreten, die kritische Fahrsituationen auslösen können.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2015
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Speed2E - Super-Hochdrehzahl-Antrieb – Innovatives Super-Hochdrehzahl-Mehrgang-Konzept für den elektrifizierten automobilen Antriebsstrang für höchste Effizienz und höchsten Komfort
    Durch den Einsatz extrem hochdrehender E-Maschinen mit bis zu 30.000 U/ min in Kombination mit schaltbaren Getrieben lassen sich Leistungsdichte, Effizienz und Wirtschaftlichkeit elektrifizierter automobiler Antriebsstränge theoretisch deutlich steigern. Die Herausforderungen durch die kinematischen Verhältnisse in einem elektromechanischen Antrieb mit derart hoher Drehzahl und die Forderung nach höchstem Schalt- und NVH-Komfort werden hier erforscht und besondere Maßnahmen beim Schmierungskonzept untersucht.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Poll
    Jahr: 2014
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • KPE - Kooperatives Promotionsprogramm Elektromobilität
    Das kooperative Promotionsprogramm Elektromobilität ist ein standortübergreifendes, interdisziplinäres Promotionsprogramm auf der Schnittstelle zwischen Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, das die standortbezogene Doktorandenqualifizierung durch ein standortübergreifendes, interdisziplinär ausgelegtes Qualifizierungsprogramm ergänzt
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens und Prof. Dr.-Ing. Bernd Ponick
    Jahr: 2013
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Kultur und Wissenschaft (NMWK), Volkswagen Stiftung
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Quicar Elektrisch - Identifikation kundenorientierter, energetisch optimaler und wirtschaftlich tragfähiger Betreiber- und Nutzungskonzepte für BEV in einer Car-Sharing-Flotte
    Quicar Elektrisch ist eins von drei LUH-Projekten im niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität. Ziel des Vorhabens ist der Einsatz von Elektroautos beim CarSharing durch Identifikation kundenorientierter, energetisch optimaler und wirtschaftlich tragfähiger Betreiber- und Nutzungskonzepte.
    Leitung: Prof. Dr. rer. Nat. Michael H. Breitner
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Demand Response - Das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk
    Demand Response ist eins von drei LUH-Projekten im niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität. Mit dem Projekt wird das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk erforscht. Eine fernsteuerbare Steckdose war die Grundidee: Wenn laut Ziel der Bundesregierung in Deutschland bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen fahren, stünden über eine Million Stromspeicher zur Verfügung. Denn über das gesteuerte Aufladen der Fahrzeuge an der Steckdose könnten Energieversorger Lastschwankungen im Netz ausgleichen und damit Elektroautos systemstabilisierend ins Stromnetz einbinden. Wie dies gelingen und vor allem technisch realisiert werden kann, daran arbeitet seit Anfang 2013 das Projektteam um Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Mobil4e - Hochschuloffensive eMobilität für die Fort- und Weiterbildung. Mobilität elektrisch erleben, erfahren, erlernen!
    MOBIL4e ist eins von drei LUH-Projekten im niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität. Ziel des Projekts ist es, an den Universitäten und Hochschulen der Metropolregion ein modulares und hochschulübergreifendes Weiterbildungsangebot zu den Themenfeldern der Elektromobilität zu schaffen, das sich an die Zielgruppe beruflich und akademisch Qualifizierter (z.B. Techniker/-innen, Ingenieur/-innen, etc.) richtet.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Bernd Ponick
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • E-Antrieb.Net - Entwicklungs- und Produktionsumgebung für elektrifizierte Antriebsstränge im KMU-fokussierten Netzwerk (2. Förderperiode)
    Im Rahmen des Wettbewerbsaufrufs „Leittechnologien für Morgen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurde das Forschungsprojekt E-Antrieb.NET genehmigt. Inhalt des Forschungsprojektes ist die Koordination mehrerer Teilprojekte im Themenfeld des elektrischen Antriebs. Das Vorhaben gliedert sich dabei in zwei Antragsphasen.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Bernd Ponick
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 2 Jahre
  • BEREIT - Bezahlbare elektrische Reichweite durch Modularität
    Im Förderprojekt haben es sich die beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen zum Ziel gesetzt, mit Hilfe eines modularen und skalierbaren Baukastensystems aufzuzeigen, dass Plug-In-Hybride zu attraktiven Kosten darstellbar sind.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Laufzeit: 3 Jahre, 3 Monate
  • Entwicklung eines Radnabenmotors für ein Elektrofahrzeug
    Der Übergang von Verbrennungs- auf Elektromotoren als Fahrzeugantriebe erlaubt die Realisierung völlig neuer Fahrzeugkonzepte. Besonders attraktiv ist dabei, aus Platz- und Performancegründen, jedes Rad mit einem separaten Elektromotor anzutreiben.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens und Prof. Dr.-Ing. Bernd Ponick
    Jahr: 2010
    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Windenergie

  • HyTowering - Optimierung der Bemessung hybrider Türme und Entwicklung eines geeigneten Monitoringkonzepts zur Schadensdetektion und –quantifizierung
    Um die Ausbauziele im Bereich der erneuerbaren Energien zu erreichen, müssen auch Onshore Windenergieanlagen immer leistungsstärker werden. Sowohl wegen der höheren Anlagenklassen als auch durch den Mangel an geeigneten Standorten bedarf es höherer Türme, da die Windgeschwindigkeit mit Höhe der Nabe zunimmt.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
    Jahr: 2018
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • SkyPower 100 - Pilotanlage zur Energieerzeugung aus Höhenwind, Teilvorhaben: Antriebsstrangkonzepte von Flugwindkraftanlagen für 1 bis 5 MW und deren Validierung an der Pilotanlage SkyPower100 mit einer Nennleistung von 100 kW
    Das Ziel des Gesamtprojektes ist die erstmalige Realisierung einer vollautomatischen Forschungsanlage zur Nutzung von Höhenwindenergie und umfasst die Entwicklungsarbeiten am Konzept und die Realisierung der Bodenstation mit Berge- und Stausystem sowie insbesondere den Entwurf und die Optimierung des Antriebsstranges mit Motor/Generator und Umrichter für die Forschungsanlage.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Bernd Ponick
    Jahr: 2018
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre, 9 Monate
  • WEA Akzeptanz - Von der Schallquelle zur psychoakustischen Bewertung, Teilvorhaben: Schallausbreitung und psychoakustische Bewertung
    Es soll ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt werden, der die physikalische Schallentstehung, -abstrahlung und -ausbreitung mit der psychoakustischen Bewertung am Immissionsort verknüpft. In Zusammenarbeit zwischen dem Industriepartner Senvion und verschiedenen Instituten der Leibniz Universität Hannover soll ein akustisches Gesamtmodell entwickelt werden, das sowohl die Schallentstehung am Rotor, an WEA-Komponenten und in der Gondel, als auch die Schallausbreitung bis zum Empfänger unter realistischen atmosphärischen Bedingungen erfasst.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. R. Rolfes
    Jahr: 2017
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • MultiMonitorRB - Multivariates Schadensmonitoring von Rotorblättern, Teilvorhaben: messdatenbasiertes und modellgestütztes SHM
    Wesentliche Ziele des Projektes MultiMonitorRB sind die Entwicklung, Kombination und Erprobung von globalen und lokalen SHM-Verfahren für Rotorblätter von Windenergieanlagen. Im Sinne einer multivariaten Vorgehensweise werden verschiedene strukturmechanische und akustische Ansätze, welche unterschiedliche Kenngrößen und Schadensmerkmale erfassen können, berücksichtigt.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. R. Rolfes
    Jahr: 2017
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • WinConFat - Materialermüdung von On- und Offshore Windenergieanlagen aus Stahlbeton und Spannbeton unter hochzyklischer Beanspruchung
    Windenergieanlagen (WEA) werden durch Wind- und Wellenbelastung starken dynamischen Beanspruchungen unterzogen, wodurch deren Gründungs- und Turmkonstruktionen ermüdungsgefährdet sind. Derzeit werden Türme von Windenergieanlagen, und bei Offshore-WEA (OWEA) sogar die Gründungen, noch überwiegend in Stahlbauweise hergestellt. Die effiziente Anwendung der Stahlbeton- und Spannbetonbauweise für WEA und OWEA, wird derzeit durch ein konservatives Bemessungskonzept gegen Ermüdung speziell für hochfeste Betone verhindert. Um dieses, aus den 1990iger Jahren stammende Bemessungskonzept fortzuschreiben, bedarf es umfangreicher Ermüdungsversuche an Beton, Betonstahl und deren Verbund.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
    Jahr: 2016
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Smart Blades 2.0 - Bau, Test und Weiterentwicklung intelligenter Rotorblätter
    Das Vorhaben befasst sich mit der Weiterentwicklung intelligenter Rotorblatt-Technologien, die zum Ziel haben, mechanische Belastungen auf eine Windenergieanlage zu reduzieren. Darunter werden Rotorblätter mit einer gezielten passiven Biege-Torsions-Kopplung (T1), Rotorblätter mit einer integrierten aktiven flexiblen Hinterkante (T2) und Rotorblätter mit adaptiven Vorflügeln verstanden. Darüber hinaus werden Querschnittsthemen (T4) behandelt die für T1, T2 und T3 wichtig sind.
    Leitung: Dr.-Ing. Claudio Balzani
    Jahr: 2016
    Förderung: Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre, 3 Monate
  • HAPT - Beschleunigte Dauerprüfung von Blattlagern für Multi-Megawatt-Turbinen
    Ausgehend von den Bedingungen unter denen die Blattlager betrieben werden, wird ein Berechnungsmodell entwickelt, das sowohl die Schadensmechanismen Wälzermüdung als auch Verschleiß enthält und dabei den dreidimensionalen Beanspruchungszustand unter Betriebslast berücksichtigt.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Poll
    Jahr: 2016
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) / IIC6
    Laufzeit: 4 Jahre, 9 Monate
  • GAeroFeRo - Geometrische Charakterisierung zur aerodynamischen Bewertung des fertigungsgemäßen Rotorblattes
    Typischerweise werden Rotorblätter von Windenergieanlagen (WEA) aus zwei GFK- bzw. CFK-basierten Halbschalen zusammengesetzt, welche in Sandwich-Bauweise hergestellt werden. Aufgrund des Fertigungsprozesses und der großen Dimensionen der Rotorblätter können sich signifikante Abweichungen der Blattgeometrie von der Auslegungsgeometrie ergeben.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Eduard Reithmeier
    Jahr: 2015
    Förderung: Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 2 Jahre, 6 Monate
  • LENAH - Lebensdauererhöhung und Leichtbauoptimierung durch nanomodifizierte und hybride Werkstoffsysteme im Rotorblatt
    Gegenstand des Forschungsvorhabens ist die detaillierte Modellierung von LiFE-Partner Faserverbundwerkstoffen mit nanoskaligen Matrixadditiven. Das konkrete Ziel ist die Generierung von umfangreichem Wissen über die Interaktion zwischen Nanopartikeln und der Matrix, sowie die Optimierung von erweiterten Materialmodellen zur Verbesserung der numerischen Entwicklungsmöglichkeiten
    Leitung: Prof. Dr-Ing. habil. Raimund Rolfes
    Jahr: 2015
    Förderung: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • IRPWIND - Integriertes Forschungsprogramm Windenergie
    IRPWIND ist ein Forschungsverbundprogramm, das im Bereich der Windenergie strategische Forschungsprojekte und Förderungsaktivitäten unterstützt, um langfristig europäisches Forschungspotential aufzubauen. IRPWIND umfasst 24 führende Forschungseinrichtungen und wird unmittelbar dazu beitragen, gemeinsame Verbundprojekte und allgemeine Spitzenforschung in Europa voranzubringen, ebenso wie die Netzwerkvorteile durch die gemeinschaftliche Nutzung von europäischen Einrichtungen zu optimieren.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil Raimund Rolfes
    Jahr: 2014
    Förderung: EU-FP7
    Laufzeit: 4 Jahre
  • SBJ Monitoring - Monitoring des Tragverhaltens einer Suction Bucket Jacket-Gründung
    Ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Fa. DONG Energy GmbH und der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM).
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Martin Achmus
    Jahr: 2014
    Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
    Laufzeit: 2 Jahre, 7 Monate
  • GROWup OPC - Überwiegend axial wechselbeanspruchte Grout-Verbindungen in Tragstrukturen von Offshore-Windenergieanlagen mit Ordinary-Portland-Cement-Grout
    Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) mit aufgelösten Stahltragstrukturen werden zukünftig aufgrund der in der deutschen See vorliegenden Wassertiefen von mehr als 30 m vielfach ausgeführt. Unabhängig vom Tragstrukturtyp wird der Übergang zwischen den Bodenpfählen (piles) und der Tragstruktur zumeist mit pile-sleeve-Verbindungen als Rohr-in-Rohr-Steckverbindung, sogenannten Grouted Joints, realisiert.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Peter Schaumann
    Jahr: 2014
    Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), EFRE, Land Niedersachsen
    Laufzeit: 2 Jahre, 8 Monate
  • HyConCast - Hybride Substruktur aus hochfestem Beton und Sphäroguss für Offshore-Windenergieanlagen
    Das Forschungsvorhaben HyConCast beschäftigt sich mit der Entwicklung einer neuartigen, hybriden Substruktur für Offshore-Windenergieanlagen. Das innovative Konzept beruht auf der Verbindung von großformatigen, dünnwandigen Sphärogussknoten mit hochfesten, leichten Betonfertigteilrohren zu einer den Umwelt- und Nutzungsbedingungen angepassten, wirtschaftlichen und gleichzeitig robusten Tragstruktur.
    Leitung: Univ. Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
    Jahr: 2014
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 4 Jahre
  • Ventus Efficiens - Verbundforschung zur Steigerung der Effizienz von Windenergieanlagen im Energiesystem
    "Im Rahmen des Forschungsvorhabens „ventus efficiens“, das innerhalb des Zentrums für Windenergieforschung ForWind angesiedelt ist, wird der Schwerpunkt auf der ganzheitlichen Betrachtung einer Windenergieanlage liegen. So sollen von der Energiewandlung über Tragstrukturen bis hin zu Anbindung ans Stromnetz Kosten gesenkt und Betriebsdauern verlängert werden. Dazu werden in dem auf mehrere Jahre angelegen Vorhaben, das in Kooperation der Universitäten Oldenburg und Hannover realisiert werden soll, nicht nur einzelne Teile der Windkraftanlagen, sondern die gesamte Wirkungskette von der Energieerzeugung in der Anlage bis hin zur Netzanbindung betrachtet.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil Raimund Rolfes
    Jahr: 2014
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Kultur und Wissenschaft (NMWK)
    Laufzeit: 5 Jahre
  • ProBeton - Entwicklung und versuchstechnische Erprobung von ermüdungsfesten Gründungskonstruktionen aus Beton für Offshore-Windenergieanlagen
    Derzeit werden Gründungen für Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) fast ausschließlich als Stahlkonstruktionen errichtet. Die Betonbauweise bietet jedoch gegenüber einer Ausführung in Stahl deutliche Vorteile hinsichtlich der Herstellungs- und Instandhaltungskosten, sowie der Dauerhaftigkeit. Dies lässt sich mit Blick auf die Historie von Ingenieurbaukonstruktionen (z. B. im Brücken- und Behälterbau) belegen, welche anfänglich aus Stahl, heute jedoch überwiegend aus Stahlbeton und Spannbeton hergestellt werden.
    Leitung: Univ. Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • GIGAWIND - Lebensdauer–Forschung an den OWEA-Tragstrukturen im Offshore-Testfeld alpha ventus
    Ziel des Verbundprojekts GIGAWIND life ist die Erweiterung des in GIGAWIND alpha ventus entwickelten, wirtschaftlichen Bemessungskonzepts für Tragstrukturen von OWEA um wesentliche Aspekte, die sich erst aus dem mehrjährigen Betrieb ergeben.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil Raimund Rolfes
    Jahr: 2013
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 4 Jahre, 6 Monate
  • Smart Blades - Entwicklung und Konstruktion intelligenter Rotorblätter
    In der Windenergiebranche geht der Trend zu immer größeren Rotorblättern, die aufgrund des fluktuierenden und heterogenen Windfeldes sehr starken dynamischen Belastungen ausgesetzt sind. Im Rahmen des Verbundvorhabens werden drei verschiedene Rotorblattkonzepte untersucht, deren Wirkprinzipe darin bestehen, die aerodynamischen Verhältnisse am Rotorblatt durch aktive und passive Mechanismen zu verändern und die Struktur zu entlasten.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil Raimund Rolfes
    Jahr: 2012
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 3 Jahre, 3 Monate
  • InnWind.EU - Innovationen für die nächste Generation von Offshore-WEA der 10-20 MW-Klasse in den Bereichen Gründung, Turm, Generator-Umrichter-System
    Die übergeordneten Ziele des INNWIND.EU-Projekts sind leistungsfähige, innovative Designs sowie Demonstratoren kritischer Komponenten für Offshore-Windenergieanlagen der Leistungsklassen 10 bis 20 MW, die somit über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen. Das Gesamtprojekt, bestehend aus sechs Arbeitspaketen (WP), wird durch 27 europäische Partner bearbeitet.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil Raimund Rolfes
    Jahr: 2012
    Förderung: Europäische Union (EU)
    Laufzeit: 5 Jahre
  • MaRINET
    Das unter Leitung der Universität Cork (Irland) durchgeführte Forschungsvorhaben MaRINET befasst sich mit dem "Transnational Access" europäischer Forschungszentren, die sich wissenschaftlich mit dem Thema "Ocean Energy and Offshore Wind Energy" befassen.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Peter Schaumann
    Jahr: 2011
    Förderung: Europäische Kommission (FP7)
    Laufzeit: 4 Jahre
  • TTH - Testzentrum Tragstrukturen Hannover
    Das Testzentrum für Tragstrukturen in Hannover-Marienwerder ist ein Kooperationsprojekt der Leibniz Universität Hannover und dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik. Nach Fertigstellung im Jahr 2014 wurde das Testzentrum forschenden Stellen und Industrieunternehmen für die Prüfung von mehraxialen Beanspruchungszuständen an Tragwerken von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen zur Verfügung gestellt.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Peter Schaumann
    Jahr: 2011
    Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Europäischer Fond für regionale Entwicklung ( EFRE), Land Niedersachsen
    Laufzeit: 4 Jahre, 6 Monate
  • Rotorblatt SHM - Erweiterung und Erprobung eines Schadensfrüherkennungs- und Eis- Detektions-Systems für Rotorblätter von Windenergieanlagen
    Gegenstand des Projekts ist die Erforschung von Schadensfrüherkennungsmethoden für Rotorblätter und die Erprobung eines Schadensdetektionssystems an einem Rotorblatt unter Labor- und Realbedingungen. Hierzu werden schwingungsbasierte Verfahren verwendet und die Umgebungs- und Betriebsbedingungen einer Windenergieanlage berücksichtigt.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil Raimund Rolfes
    Jahr: 2011
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
    Laufzeit: 4 Jahre, 6 Monate
  • BORA - Entwicklung eines Berechnungsmodells zur Vorhersage des Unterwasserschalls bei Rammarbeiten zur Gründung von OWEA
    Ziel des Projektes ist die Entwicklung leistungsfähiger Simulationsmodelle für die Entstehung und Ausbreitung des Rammschalls unter Wasser, um die Hydroschallemission bei der Errichtung von Offshore- Windenergieanlagen vorherzusagen. Sie sollen Vorab-Aussagen über den entstehenden Unterwasserschall sowie über das Minderungspotenzial verschiedener Schalldämmsysteme zulassen.
    Leitung: Dr.-Ing. Stephan Lippert
    Jahr: 2011
    Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
    Laufzeit: 4 Jahre
  • SFB 880 - Grundlagen des Hochauftriebs künftiger Verkehrsflugzeuge
    Um trotz eines steigenden Luftverkehrsaufkommens die Belastung der Bevölkerung in Flughafennähe durch Lärm und Abgasemissionen zu begrenzen, sollten künftige Verkehrsflugzeuge nicht nur leise und energieeffizient sein, sondern auch wesentlich schneller steigen bzw. sinken können. Der DFG-geförderte Sonderforschungsbereich 880 erforscht dazu u.a. neuartige Hochauftriebssysteme. Hieran beteiligt sich das IAL gemeinsam mit dem Institut für Turbomaschinen und Fluiddynamik mit einem Teilprojekt zu „Kompakten elektrischen Kompressoren“, dessen Ziel die Entwicklung eines direkt angetriebenen Verdichtersystems ist. Dieses soll innerhalb der Tragfläche nahe den Klappen Luft durch einen Kanal ansaugen, verdichten und über einen Spalt an der Klappe ausblasen, um die Auftriebseigenschaften zu verbessern
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Bernd Ponick, Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2011
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft
    Laufzeit: 7 Jahre (2 Förderperioden)
  • OOMU - Open Ocean Multi-Use
    Im Rahmen dieses Projektes wird die biologische, technische und wirtschaftliche Machbarkeit von Aquakulturen in Tragstrukturen bzw. Windparks für Offshore-Windenegieanlagen untersucht. Das Institut für Stahlbau beschäftigt sich mit dem Design von Fischkäfigen zur Aquakulturzucht.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Peter Schaumann
    Jahr: 2010
    Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU)
    Laufzeit: 1 Jahr, 6 Monate
  • PSB - Probabilistische Sicherheitsbewertung von Offshore-Windenergieanlagen – Teilprojekt 2 „Einwirkung Welle“
    In dem themenübergreifenden Verbundprojekt soll die für den Bemessungsprozess zentrale Frage der Versagenswahrscheinlichkeit in den aktuellen Bemessungen von OWEA geklärt, und darüber hinaus die Möglichkeiten zur Optimierung des baulichen Designs mit Hilfe von probabilistischen Methoden aufgezeigt werden.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Torsten Schlurmann
    Jahr: 2009
    Förderung: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
    Laufzeit: 5 Jahre

Interdisziplinäre Forschung

  • EE100 - Konkretisierung von Ansatzpunkten einer naturverträglichen Ausgestaltung der Energiewende, mit Blick auf strategische Stellschrauben
    Die Energiewende ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Sie darf jedoch nicht auf Kosten anderer Nachhaltigkeitsziele gehen. Ein Umbau des Energieversorgungssystems muss natur- und landschaftsverträglich unter Berücksichtigung der menschlichen Ansprüche gestaltet werden. Das Projekt „Naturverträgliche Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien 2050 (EE100)“ hat gezeigt, dass die heute etablierten Erzeugungspfade und Instrumente den Herausforderungen einer solchen mensch- und naturverträglichen Energieversorgung noch nicht genügen.
    Leitung: Prof. Dr. Christina von Haaren
    Jahr: 2018
    Förderung: Bundesamt für Naturschutz (BfN) <br />im Auftrag des Bundesministeruim für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
    Laufzeit: 2 Jahre, 8 Monate
  • TRACE - Aufbau Infrastruktur für TRACE-Betreuung von TM-/TS-Themen und die Entwicklung eines verbesserten Modells zur stationären Transitionsvorhersage
    Das TFD soll im Rahmen einer neuausgerichteten Zusammenarbeit zwischen dem DLR, der MTU und den Hochschulen bei der TRACE-Entwicklung Verantwortung für Zwei-Gleichungsturbulenz- und transitionsmodelle übernehmen. Die Aufgaben umfassen dabei die Qualitätskontrolle der durch das TFD oder weiterer Partner erarbeiteten Entwicklungen inklusive Pre- und Postprocessing und der Sicherstellung der Querfunktionalität zu allen in TRACE verfügbaren Solver und Randbedingungen
    Leitung: Dr-Ing. Florian Herbst
    Jahr: 2017
    Laufzeit: 1 Jahr
  • SPP 1984 - Teilprojekt: Zuverlässiger Betrieb umrichterdominierter und IKT-durchdrungener Energiesysteme – von zentralen Strukturen zu agentenbasierter dezentraler Steuerung
    Das Ziel des Teilvorhabens ist es, eine integrierte, mehrschichtige Architektur für die Netzregelung von umrichterdominierten Energiesystemen zu entwickeln, die übergeordnete Regelungs- und Optimierungsziele für verschiedene Ebenen des Energienetzes aufgreift, mittels eines agentenbasierten Kommunikations- und Steuerungssystems verarbeitet und an unterlagerte, umrichterbasierte Erzeuger und Verbraucher sowie Netzregelstationen verteilt, die jeweils einzelne Regelaufgaben übernehmen. Gleichzeitig erfassen bzw. identifzieren die verteilten Einheiten (Umrichter) Informationen über den Systemzustand des Netzes und reichen sie an das Agentensystem weiter, das diese Informationen aggregiert und daraus ein aktuelles und konsistentes Bild vom Zustand der verschiedenen Netzebenen und –abschnitte zusammenstellt. Die Regelung und Optimierung des Netzbetriebs, darunter Lastfluss- sowie Spannungs- und Frequenzregelung, soll dabei dezentral vom Agentensystem durchgeführt werden.
    Leitung: Professor Dr. Sebastian Lehnhoff - Universität Oldenburg
    Jahr: 2017
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Laufzeit: 3 Jahre
  • SPP1984 - Teilprojekt: Analyse von Controller-Konflikten in multimodalen Smart Grids mithilfe des Konzeptes der Emergenz in technischen Systemen
    Vier Transitionstreiber kennzeichnen die aktuellen Entwicklungen bisher getrennter Energiesysteme zu multimodalen Smart Grid: - Elektrische Erzeugungskapazitäten verlagern sich von Großanlagen im Hochspannungsnetz zu kleinen Einheiten in Verteilernetzen mit stärkerer Anfälligkeit für Prognosefehler und größerer Unsicherheit im Betrieb. - Das Flexibilitätspotential kleiner Lasten kann ergänzend zum industriellen Lastverschiebungspotential erschlossen werden, um zur operationellen Stabilität des elektrischen Energieversorgungssystems beizutragen. - Autonome Regler für die Integration dezentraler Anlagen und zur Stabilisierung der elektrischen Netze werden auf allen Spannungsebenen in das System eingebracht. - Zusätzliche Flexibilitätspotentiale werden durch die Verknüpfung der bisher getrennt betriebenen Energiesysteme erschlossen.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Astrid Nieße
    Jahr: 2017
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Laufzeit: 3 Jahre (1. Förderperiode)
  • SPP 1984 – Hybride und multimodale Energiesysteme: Systemtheoretische Methoden für die Transformation und den Betrieb komplexer Netze
    Ziel dieses interdisziplinären Schwerpunktprogramms ist es, neue systemtheoretisch begründete Konzepte für die Transformation des gegenwärtigen elektrischen Energiesystems hin zu informationstechnisch durchdrungenen, hybriden und multimodalen Netzen zu schaffen und damit einen Beitrag zur sicheren und resilienten Energieversorgung bei sich wandelnden Energiequellen und Versorgungsprinzipien zu leisten.
    Leitung: Professor Dr.-Ing. Christian Rehtanz, TU Dortmund
    Jahr: 2017
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • MET - Modellieren der Energiesystem-Transformation
    Eine technische und ökonomische Systemsimulation unter besonderer Berücksichtigung der Solarenergie.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Rolf Brendel
    Jahr: 2017
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
    Laufzeit: 4 Jahre
  • ReLoS - Zusatzgutachten zeitlich höher aufgelöste Szenarien - Szenarien zur Energieversorgung in Niedersachsen im Jahr 2050
    Das Land Niedersachsen hat im Dezember 2014 ein Gutachten für „Szenarien zur Energieversorgung in Niedersachsen im Jahr 2050“ beauftragt. Aus den Stellungnahmen der Mitglieder des Runden Tisches zu diesem Gutachten wurde ein Bedarf einer zusätzlichen Betrachtung von zeitlich höher aufgelösten Energieszenarien deutlich, die über den Umfang dieses ersten wissenschaftlichen Gutachtens hinausgehen. An dieser Stelle knüpft das hier vorgestellte Projekt an, in dem die Erstellung von zeitlich höher aufgelösten Energieszenarien in einem Konsortium zwischen ISFH, ifes/LUH, efz und CUTEC vorgenommen wurde.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Rolf Brendel
    Jahr: 2016
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (NMU)
    Laufzeit: 6 Monate
  • EVUS - Echtzeitvorhersage für urbane Sturzfluten und damit verbundene Wasserkontamination
    Urbane Sturzfluten als unmittelbare Folge von lokalen Starkregenereignissen mit sehr hohen Niederschlagsintensitäten, haben in den letzten Jahren zu erheblichen Sach- und Personenschäden in Deutschland geführt. Solche, durch das Versagen des städtischen Entwässerungssystems verursachten Überflutungen, werden mit einer erwarteten Zunahme von Extremereignissen in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Im Projekt EVUS soll ein solches Vorhersagesystem für urbane Sturzfluten beispielhaft für die Stadt Hannover entwickelt werden.
    Leitung: Prof. Dr. Insa Neuweiler
    Jahr: 2015
    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger Jülich
    Laufzeit: 3 Jahre
  • Tribologisch maßgeschneiderte Zylinderlaufbuchsen durch spanend gefertigte Mikrostrukturen
    In der DFG-Forschergruppe Mikrostrukturierung thermomechanisch hoch beanspruchter Oberflächen (2006 - 2012) wurden wesentliche Grundlagenerkenntnisse zur Auslegung, Herstellung und Wirkungsweise reibungsminimierender Mikroschmiertaschen erarbeitet. Untersuchungen an einem Forschungsmotor zeigten, dass insbesondere spanend in die Zylinderlaufbahn eingebrachte Mikroschmiertaschen ein beträchtliches Potential zur Reduzierung der Reibung und des Ölverbrauchs versprechen, wenn sie entsprechend maßgeschneidert angeordnet sind.
    Leitung: Professor Dr. Friedrich Dinkelacker
    Jahr: 2015
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Laufzeit: 5 Jahre
  • VEB - Vollaktuierter elektromagnetischer Biegeaktor für endoskopische Anwendungen
    Ziel dieses Projekts ist ein vollaktuiertes Endoskop, das die gegensätzlichen Anforderungen beim Vorschub (hohe Flexibilität) und beim Arbeiten am Zielort (hohe Steifigkeit) erfüllt. Dazu wird in diesem DFG-Projekt zusammen mit dem Institut für mechatronische Systeme (imes) ein elektromagnetischer Biegeaktor erforscht, der dieses Problem lösen soll.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Bernd Ponick, Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens
    Jahr: 2013
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Laufzeit: 2 Jahre
  • Erdgas zu transportablen flüssigen Energieträgern
    Kleinere Mengen Erdgas (Methan, CH4) , die z.B. bei der Ölförderung zwangsweise anfallen, werden üblicherweise verbrannt (abgefackelt), da es sich nicht lohnt, für diese kleinen Mengen Kompressoren/Pipelines zu errichten oder Verflüssigungseinrichtungen für den Tankertransport zu bauen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das Methan durch eine partielle katalytische Reaktion in Synthesegas (ein CO:H2-Gemisch der Zusammensetzung 1:2) umzuwandeln: CH4 + ½ O2 --> CO + 2 H2. Dieses Synthesgas kann leicht in gut transportierbare Energieträger wie Methanol oder Dieselkraftstoff umgewandelt werden.
    Leitung: Prof. Dr. Jürgen Caro
    Jahr: 2011
    Förderung: Europäische Union (EU)
  • Entwurf und Aufbau eines direkt angetriebenen Förderbandes
    In der Intralogistik werden Förderbänder eingesetzt, um Stückgüter innerhalb eines Gebäudes oder eines Geländes zu verteilen oder zu sortieren. Derartige Förderbänder sind üblicherweise mit zwei Umlenktrommeln ausgerüstet, wobei mindestens eine dieser Trommeln für den Antrieb des Förderbandes verwendet wird. Ein seitlich angebrachter Getriebemotor sorgt dabei für die gewünschte Vorschubkraft.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Bernd Ponick und Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer
    Jahr: 2010
    Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Laufzeit: 5 Jahre
  • e-home Energieprojekt 2020
    Im Forschungsvorhaben e-home Energieprojekt 2020 werden vom Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) und Avacon gemeinsam die vielfältigen Folgen neuer Komponenten im Niederspannungsnetz analysiert. Die Forschungen werden durch konkrete Verbrauchsdaten aus teilnehmenden Haushalten und netztechnischen Zulieferungen von Avacon unterstützt. Dadurch sind die Arbeiten in diesem Projekt sehr praxisnah.
    Leitung: EFZN
    Jahr: 2010
    Förderung: Avacon AG
    Laufzeit: 3 Jahre
  • „Bürgernahes Flugzeug“ im Campus Forschungsflughafen
    Der Luftverkehr der Zukunft benötigt wissenschaftlich fundierte Innovationen, um Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Im Rahmen des Forschungsvorhabens "Bürgernahes Flugzeug", einem Verbundprojekt der TU Braunschweig, der DLR-Institute am Forschungsflughafen Braunschweig und ausgewählter Institute der Leibniz Universität Hannover, wird seit Mitte 2009 an den technologischen Grundlagen gearbeitet, neue zukünftige Luftverkehrsmittel mit den Bedürfnissen der Menschen in den Metropolen in Einklang zu bringen.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Seume
    Jahr: 2009
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (NMWK)
    Laufzeit: 5 Jahre
  • gebo - Forschungsverbund Geothermie und Hochleistungsbohrtechnik
    Ziel der Energiewende in Deutschland ist die Transformation des Energiesystems hin zu einem nachhaltigen, umweltschonenden Energiesystem unter Wahrung der Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien, die Reduktion von Treibhausgas-Emissionen sowie ein grundsätzlich effizienteres Energiesystem sind dabei zentrale Kernpunkte zum Erreichen der gesetzten Ziele.
    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer
    Jahr: 2009
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur/ Baker Hughs INTEQ GmbH
    Laufzeit: 5 Jahre