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LiFE 2050 - Leibniz Forschungszentrum Energie 2050

An der Leibniz Universität Hannover hat sich der Arbeitskreis Energie unter der Leitung von Prof. Axel Mertens in 2010 gegründet. Am 17. November 2010 wurde die Forschungsinitiative "Energie 2050 - Transformation des Enegiesystems" eingerichtet, um die Kompetenzen und die interdisziplinäre Forschung der LUH auf diesem Gebiet sichtbar zu machen und stärker zu vernetzen. Die Forschungsinitiative Energie hat Mitglieder aus allen Fakultäten der Leibniz Universität Hannover, wie z.B. Naturwissenschaftler, Ingenieure, Maschinenbauer, Philosophen und Wirtschaftswissenschaftler und verschiedenen An-Instituten. In 2013 wurde die Forschungsinitiative aufgefordert einen Antrag auf ein Forschungszentrum einzureichen. Das Präsidium der Universität hat nach erfolgreicher externer Begutachtung am 18.12.2013 die Einrichtung des Leibniz Forschungszentrums Energie 2050 (LiFE 2050) beschlossen. 

Weitere Informationen zum Forschungszentrum finden Sie hier:
Flyer (deutsch) (english)

Wo große Kräfte sinnvoll walten

Effiziente Energieumwandlung in Kraftwerken

Der weltweite Energiebedarf erfordert effiziente Kraftwerke. Ob aus fossilen oder erneuerbaren Energiequellen - es gilt, die technischen Verfahren, den Wirkungsgrad und Umwelteinfluss der Energieerzeugung stetig zu verbessern. Das Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik analysiert, berechnet und simuliert das Betriebsverhalten elektrischer Maschinen. Dabei geht es auch um wichtige Sondereffekte wie Geräuschentwicklung. Höhere Energieeffizienz, bessere Betriebssicherheit und geringere Schadstoffemissionen von Verbrennungsmotoren und Kraftwerken sind die Ziele des Instituts für Technische Verbrennung.

Die Einspeisung von Energie aus regenerativen Quellen schwankt wetter- und tageszeitbedingt sehr, daher bleiben Dampfkraftwerke für die Stromversorgung erforderlich. Das Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik erforscht die Dynamik von Dampfkraftwerken und verbessert deren Effizienz. Die Zuverlässigkeit der Komponenten der elektrischen Energieversorgung wird wesentlich von den Isoliersystemen bestimmt. Das Schering-Institut entwickelt Diagnoseverfahren, die den Zustand der Isoliersysteme von Transformatoren, rotierenden Maschinen und Kabeln beurteilen.

 

Sonne, Wind und mehr

Regenerative Energieversorgung und nachhaltige Gebäudekonzepte

Ohne Sonne kein Leben - und keine künftige Stromversorgung. Da fossile Energiequellen schwinden, wird der Stellenwert erneuerbarer Energien weiter steigen. Photovoltaikmodule werden immer günstiger. Die Kosten weiter zu senken, ist das vorrangige Ziel des Instituts für Solarenergieforschung und ihrer Industriepartner. Für die thermische Nutzung der Sonnenenergie entwickeln sie Speicher und Kollektoren. Das Institut für Entwerfen und Konstruieren optimiert die Effizienz ganzer Gebäude. Es setzt dabei oberflächennahe Geothermie sowie Wärme-Kälte-Kopplung ein. Windenergie trägt schon heute wesentlich zur Stromversorgung bei. Ihr Anteil wird durch zusätzliche Offshore-Anlagen weiter steigen. Das Institut für Stahlbau und das Institut für Statik und Dynamik forschen gemeinsam an Tragstrukturen für Offshore- Windenergieanlagen, zum Beispiel an besonders beanspruchten Verbindungen. Im zukünftigen Energiemix spielt auch die Energie aus Biomasse eine zentrale Rolle. Das Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik erforscht, wie sich Bioenergie aus nachwachsenden Rohstoffen, industriellen und kommunalen Reststoffen und Abwässern gewinnen und nutzen lässt.

Einfälle gegen Stromausfälle

Energieeffizienz von Stromnetzen und Gebäuden

Energieversorgung im Umbruch: Windparks vor den Küsten, Stromeinspeisung durch viele kleine Erzeuger, Energieeinsparung -- diesem Strukturwandel muss die bisherige Technik angepasst werden, um keine Blackouts zu riskieren. Das Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik berechnet das Betriebsverhalten elektrischer Netze. Schwerpunkte sind die Integration von Windparks in die Stromversorgung, die thermische und mechanische Auslegung von Übertragungsmedien sowie Energiemanagementsysteme. Das Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik beschäftigt sich mit der effizienten Umformung elektrischer Energie. Die Forschungsthemen reichen von der Ansteuerung von Energiesparlampen bis hin zum Einsatz neuer Halbleitermaterialien für leistungselektronische Wechselrichter. Das Institut für Elektroprozesstechnik ist deutschlandweit das führende Forschungsinstitut bei industrienahen Anwendungen von elektrischer Energie für Prozesswärme. Im Fokus stehen das Schmelzen, Erwärmen und Behandeln von Metallen, Halbleitern und Oxiden. Maßnahmen für Wärmeschutz und Energieeinsparung erforscht das Institut für Bauphysik. Es entwickelt neue Dämmstoffe für die Praxis, beurteilt den Wärmeverlust und die Energieeffizienz von Gebäuden.